An diesem Wochenende ging es wieder einmal zum Paddeln ins Tiroler Oberland an die Sanna. Bei gutem Wasserstand konnten wir an beiden Tagen wuchtiges Wildwasser paddeln. Die Sanna mit "Schiefen Eck" und dem "Pianser Schwall" immer ein High Light im Paddeljahr. Unser Standort war traditionell der Campingplatz Riffler in Landeck. So war es am Abend nicht weit in die naheliegende Pizzeria. Ein schönes Paddelwochenende mit allen Paddelfreunden.
Udo H.
Aufgeschoben ist nicht aufgehoben! Im dritten Anlauf konnte nach 2019 wieder eine Pfingstfreizeit stattfinden. Ziel war Trun im Vorderrheintal im Kanton Graubünden in der Schweiz. Unsere Gruppe mit 17 Teilnehmern war breitgefächert, von 1 bis 57 war alles vertreten. Das Wetter war ebenso breitgefächert, von hochsommerlichen Temperaturen bis Starkregen. Leider wirkte sich letzteres nicht direkt auf die Wasserstände aus. Die meisten Flüsse sind kraftwerksgeregelt. Auf ein Highlight ist aber Verlass: die Flimser Schlucht. Ein sehr beeindruckendes Naturerlebnis für Paddler, das sonst nur noch mit dem Glacier Express zu bewundern ist. Bei mittlerem Schwierigkeitsgrad bleibt Zeit zum Genießen. Die Biker und Familien erkundeten die Region je nach Kondition entlang des Rheins bis in die Höhen der Surselva.
Markus R.
Frühling ist Kajakzeit! Am Vatertag ging es ins Salzburger Land. Nach einer zähen Fahrt über die Grenze nach Österreich entwickelte sich das lange Wochenende zu unserer vollsten Zufriedenheit. Die Wasserstände auf Lammer, Salzach, Königsseer Ache und Koppentraun boten für alle Ansprüche beste Befahrungsmöglichkeiten. Unsere Jugend ging auf der Lammer in die Öfen, eine sehr anspruchsvolle Schlucht mit großem Spaßfaktor für die Profis. Die „Oldies“ genossen die Königsseer Ache und konnten dabei zwei Gästen in den Duo-Topos tolle Abfahrten bieten. Somit konnten alle 12 Teilnehmer*innen ihre Erlebnisse zum Besten geben und gemütliche Abende auf einem romantischen, wenig besuchten Campingplatz, verbringen.
Markus R.
Nach langer Corona Pause nutzten wir die Gelegenheit an einem von der Bundesfachgruppe durchgeführten Lehrgang teilzunehmen. Der Kurs fand in der Steiermark an der Enns statt. Die Kummerbrückenstrecke, als „Schmankerl“ bekannt, konnte leider wegen Hochwassers nicht zur Ausbildung genutzt werden. Auf der oberen Enns und der Steyr fanden wir hervorragende Bedingungen vor. Schwerpunkt war das detaillierte Betrachten der Kehrwassertechnik in Theorie und Praxis. Mit diesen Erkenntnissen wird das Lehren des Kehrwasserfahrens in Zukunft anschaulicher und leichter verständlich für unsere Anfänger sein.
Markus R.
Für das diesjährige Anpaddeln war ein Wochenende auf der oberen Loisach geplant. Allerdings konnte das Vorhaben auf Grund des zu geringen Wasserstandes in Garmisch nicht durchgeführt werden. Stattdessen wurde kurzerhand eine Wochenendfahrt nach Lofer organisiert. Die Gruppe von fünf Paddlern konnte mehrere Teilstücke der Saalach bei optimalem Pegel befahren. Innerhalb der zwei Tage wurde die Teufelsschlucht, welche anspruchsvolles Wildwasser im fünften Schwierigkeitsgrad bietet, sieben Mal gepaddelt. Das Wochenende konnte somit doch noch optimal genutzt werden und die Fahrt nach Garmisch wird bei der nächsten Gelegenheit nachgeholt.
Christoph R.
Seite 4 von 5