Acht Naturfreunde trafen sich am Stephanitag, dem zweiten Weihnachtsfeiertag trotz der oft vielfältigen familiären Verpflichtungen, um auf den Herzogstand zu steigen.
Los geht es vom Parkplatz an der Südseite der Herzogstandbahn (800 m). Unser Weg führt uns in den üblichen Serpentinen bergauf unterhalb der Bahn vorbei. Das Wetter ist ungewöhnlich warm, das Regen- und Tauwetter der letzten Tage hat den Schnee nahezu verschwinden lassen. Schnell wird uns warm, wir müssen uns diverser Kleiderschichten entledigen. Nur kurz unterhalb des Herzogstandhauses sind einzelne Schnee- und Eisreste zu finden, die erhöhte Konzentration erfordern.
So kommen wir zum Herzogstandhaus (1.575 m), alle Teilnehmer wollen auf den Gipfel. Weiter geht es in der Gruppe geschlossen voran, am Gipfelkreuz ist es windig, es bleibt somit bei einem kurzen Aufenthalt am Gipfelkreuz und es geht die letzten Meter hoch zum Pavillion. Der Pavillion am Gipfel (1.731 m) hat den Vorteil, dass wir hier windgeschützt sind. So nehmen wir hier unsere Gipfelbrotzeit passend zur Mittagszeit ein.
Es geht zurück zum Herzogstandhaus. Dieses hat sich inzwischen wegen der ab heute wieder offenen Bahn deutlich gefüllt, dennoch finden wir gemeinsam einen schönen Tisch und haben eine gute Stimmung.
Es ist bereits deutlich zu merken, dass Wolken aufziehen. So brechen wir nach der Einkehr zügig auf, um auf dem Aufstiegsweg zurück ins Tal zu gelangen. Wir haben sehr viel Glück und erreichen trockenen Fußes wieder den Parkplatz. Nun beginnt es bereits zu tröpfeln und wir fahren heim.
Eine wunderbare Abwechslung zu der Völlerei an Weihnachten, es hat richtig gutgetan und vielen Dank allen Teilnehmern für die schöne gemeinsame Tour.
Hugo G.
Mit 14 NaturFreund/-innen und 2 Gästen startete am "Bierhäusl" in Bad Heilbrunn unsere Wanderung auf den Zwiesel.
Weiterlesen: 13.11.2022 Bergwanderung auf den Zwiesel (1.348 m)
Bei herrlichen Sonnenschein und 9 Uhr Glockengeläut wanderten 7 Naturfreunde von der Jachenau aus zum Hirschhörnlkopf.
Gegen 11:30 Uhr erreichten wir den Aussichtsgipfel, nach einer ausgiebigen Pause und einem Sonnenbad ging es über die Kotalm und einigen Bachüberquerungen zurück in die Jachenau. Zum Abschluss kehrten wir diesmal in der Landerermühle ein, wo wir bei Sonnenschein und selbstgemachten Kuchen die Wanderung beendeten.
Schön war´s
Brigitte D.
Bei bestem Altweibersommerwetter starteten wir, 2 Naturfreundinnen und 3 Naturfreunde, zum Saisonende diese Traumtour auf das Sonnjoch, wobei wir uns für die anspruchsvollere und schönere Aufstiegsvariante über den Bärenlahnersattel entschieden.
Gegen 9:00 begannen wir den Aufstieg vom Parkplatz an der Straße im Falzthurntal (1200 m). Sehr bald kamen wir durch den steilen Anstieg und die ungewohnt stechende Oktobersonne ordentlich ins Schwitzen und Schnaufen, aber wir waren früh dran und hatten ja alle Zeit der Welt, sprich wir konnten es langsam angehen. 😊
Für unsere Mühen wurden wir dafür schon bald doppelt belohnt:
Zum einen durch den beeindruckenden Blick auf die mächtige Felswand des Sonnjochs zur Linken, den eingerahmten Bärenlahnersattel in der Mitte und den steilen Wänden der Schaufelspitze zur Rechten.
Zum anderen erspähten wir auf halber Strecke zum Sattel etwas abseits vom Weg eine Reihe von Steinböcken, die friedlich das Gras zwischen dem Geröll abweideten oder in der Sonne ein Nickerchen hielten.
Nach etwa zwei Stunden erreichten wir den Bärenlahnersattel (1994 m), wo wir die erste wohlverdiente Brotzeitpause einlegten.
Gut gestärkt begann dann der bergsteigerisch deutlich anspruchsvollere Teil der Tour: Zunächst ging es über Grasflanken und Schrofen zu einem steilen, langen Schotterfeld, durch das wir uns äußerst mühsam hochkämpfen mussten. Von dort erreichten wir einen Sattel, von wo sich uns eine herrliche Aussicht auf das Falzthurntal, den Achensee und das Rofan bot. Danach gelangten wir an die Gipfelflanke des Sonnjochs. Der Aufstieg im Fels mit Kraxelei bis zum 1. Grad, teilweise ausgesetzten Stellen und kleineren vereisten Schneefeldern erforderte all unsere Konzentration, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit; nur gut dass wir alle die die dazu nötige Erfahrung hatten!
Über den steilen Ostgrat erreichten wir schließlich nach insgesamt ca. 4 Std. Gehzeit erschöpft, aber glücklich den Gipfel – was für ein Erlebnis – Bergfrei 😊
Bei einer ausgiebigen Gipfelrast genossen wir den herrlichen Ausblick auf das benachbarte Karwendel sowie die Hohen Tauern und Zillertaler Alpen in der Ferne.
Für den Rückweg wählten wir den leichteren, entspannteren Abstieg über den Gramaialm-Hochleger und die Gramaialm. Zur Belohnung kehrten wir bei der Rückfahrt noch ins Gasthaus Marie nördlich von Achenkirch ein und ließen die Eindrücke des Tages revuepassieren
Superschee war’s – großes Kompliment an die Gruppe für die tolle Leistung 👍
Alfred S.
Am Sonntag, 04.09.2022 trafen sich 14 Naturfreunde und 1 Gast zu einer meiner Lieblings-Wanderung auf den Hahnkampl /Eng. Abfahrt war um 6.30 Uhr in Wolfratshausen, das frühe Aufstehen schreckte niemand ab.
Wir parkten 4 Autos am Alpengasthof Eng. Bei bestem Bergwetter - sonnig und etwas wolkig, aber nicht zu heiß - starteten wir auf einem Steig am Bach entlang und durch schattigen Wald. So wurden die ersten Höhenmeter geschafft. An der noch geschlossenen Binsalm gingen wir vorbei. Die weiteren Wanderwege und Steige waren überwiegend nass und rutschig und forderten volle Konzentration. Dies machte sich deutlich bemerkbar, wenn die intensiven Gespräche verstummten. Nach zwei Stunden stetigem Bergaufgehen, mal steiler, mal moderater, erreichten wir den Binssattel (Gramaisattel), mit großartigem Ausblick Richtung Pertisau / Achensee. Wir stärkten uns mit ein paar „Energiekugeln“, so waren die letzten 180 Hm kein Problem mehr. Schließlich erreichten wir den Gipfel in deutlich weniger als drei Stunden.
Hier oben erwartete uns ein fantastisches Rundum-Panorama bei klarer Sicht vom Karwendel bis zu den Bergenrund um den Achensee. Als erstes machten wir ein wunderschönes Gipfel-Panorama-Foto, um den großartigen Ausblick festzuhalten. Kleine Grünflächen luden dann zum Rasten und Verweilen ein. Nach einer ausgiebigen Rast begann unser Abstieg über den schmalen Grat, immer mit Blick auf das Westliche Lamsenjoch, die Lamsenjochhütte sowie die Lamsenspitze. Die mit Drahtseil versicherten Stellen forderten nochmals unsere volle Aufmerksamkeit. Alle Teilnehmer stiegen den Weg gut und sicher ab. Nach ca. einer Stunde erreichten wir das Westliche Lamsenjoch, wo man zur Lamsenjochhütte abbiegen könnte. Ab hier gelangten wir über einen Wiesen- und Wanderweg zurück zur Binsalm.
Natürlich wollten wir jetzt einkehren und ließen uns Kaffee, Kuchen, Weißbier und andere Schmankerln von der Alm schmecken.
Die letzte Etappe führte uns auf dem am Morgen gelaufenen Weg zurück zum Parkplatz. Alle Teilnehmer kamen glücklich zurück und waren sich einig, welch großartigen Bergtag wir in schöner Gemeinschaft verbracht hatten.
Mein Dank gilt der tollen Gruppe, ihr wart einfach super. Es hat mir große Freude gemacht, mit euch unterwegs zu sein. Bis zum nächsten Mal
Heidi Sch.
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